Das Projekt  
     
 

Zu Beginn der Novelle „Nur diese Nacht“ von Vivant Denon, die als Geschichte über Verführung und Sehnsucht ebenso gelesen werden kann wie als nüchterne Kalkulation vorteilhafter gesellschaftlicher Arrangements, treffen eine Gräfin und ein junger Kavalier in der Oper aufeinander, um in den darauffolgenden Stunden einen Irrgarten aus Verbergen und Begehren, Lust, Liebe und Berechnung zu durchwandern.
In diesem Vexierbild bleiben die Ränder unscharf, das eben Wahrgenommene verändert die Gestalt des nächsten und läßt sich von ihm nicht mehr trennen: Ebenso wie alle Beteiligten in der Geschichte und auf der Bühne Gewinner und Verlierer sein können, verschwimmen die Grenzen zwischen damals und heute, Text und Komposition, „historischer“ und „zeitgenössischer“ Kunstform.


     
 

Foto:

Fotos: Johannes Blum

 
 

 

 

 
  Die compagnie de non  
     
 

wurde 2002 gegründet und besteht aus Theaterleuten und MusikerInnen, denen die ebenbürtige Verbindung von Wort, Musik und Bühne ein gemeinsames Anliegen ist: so wie die zeitgenössische Komposition inzwischen ganz selbstverständlich die Grenzen zur Bühne und zur Sprache hin überschritten hat, so klar ist es heute, dass die Gesetze des Theaters auch und gerade für die Aufführung und Wirkung von Musik gelten. Die compagnie de non möchte diesen Grenzbereich mit Neugier, mit sinnlicher Direktheit und mit Lust am Klang der Sprache, der Musik, des Lichtes erkunden – kein Theater der Theorien, aber durchaus eines für kluge Zuhörer und Zuschauer.

 
 

 

 

 
  Die Mitglieder der compagnie de non  
     
 

arbeiten bereits seit einigen Jahren aufgrund zahlreicher gemeinsamer künstlerischer Projekte in vielfältigen Konstellationen zusammen :
Die bekannte Gambistin Hille Perl und der Komponist und Lautenist Lee Santana, gemeinsam bereits mehrfach mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet, fanden sich u.a. Anfang 2003 mit Jeremias Schwarzer, einem der führenden Blockflötisten seiner Generation, für die Uraufführung eines neuen Werkes von Santana in Bremen zusammen. Schwarzer wiederum verbinden bereits gemeinsame Projekte im Grenzbereich von Musik und Sprache sowohl mit der Philosophin Natalie Knapp (Promotion über Heidegger) wie auch dem Schauspieler Thomas Karl Hagen (Theaterpreis der Stadt Erlangen), u.a. bei den Bayerischen Theatertagen 2002, die unter der Leitung von Johannes Blum in seiner Zeit als Dramaturg und Intendant des Erlanger Markgrafentheaters stattfanden oder an der Nürnberger Musikhochschule, wo Hagen im Rahmen der Tage Neuer Musik als Rezitator auftrat. -
Mit dem Zusammenschluß der Gruppe im Jahr 2002 ist also ein Netzwerk vielfältiger miteinander verbundener künstlerischer und intellektueller Ansätze und Verfahrensweisen aktiviert, die es ermöglichen, gemeinsam neue Formen der Konzeption und Präsentation von Musiktheaterprojekten zu entwickeln.
Da alle Mitglieder künstlerisch in verschiedenen Bereichen gleichzeitig tätig sind, können sie in den einzelnen Produktionen jeweils die Aufgaben übernehmen, die mit der jeweiligen gemeinsam entwickelten künstlerischen Gesamtidee am besten übereinstimmen:
Für die Produktion Nur diese Nacht übernehmen Knapp und Blum die Dramaturgie und Regie, Schwarzer betreut die musikalische Konzeption und ist mit Perl und Santana, der auch eigene Kompositionen beisteuern wird, auf der Bühne sowohl als Musiker wie als Darsteller aktiv. Thomas Hagen schließlich verkörpert die Hauptrolle des mächtigen Beutekunstjägers Napoleons und Gründungsdirektors des Louvre, Vivant Denon, der sich in einer Mischung aus virilem Stolz und gekränkter Eitelkeit an ein rätselhaftes erotisches Erlebnis aus seiner Jugend erinnert.


Hille Perl
 

 

 

  Die Geschichte


Thomas Karl Hagen

   
 

Ein junger Marquis wird bei einer Opernaufführung aus der Nachbarloge von einer Gräfin angesprochen, die ihn einlädt, mit ihr eine nächtliche Fahrt aufs Land zu unternehmen – wohin, verheimlicht sie ihm zunächst. Je näher die beiden dem Landschloss der Gräfin kommen, umso stärker lädt sich die Atmosphäre in der Kutsche erotisch auf. Sie kommen an, der junge Marquis wird dem (wesentlich älteren) Gatten der Gräfin vorgestellt, man ißt gemeinsam und bald zieht sich der Gatte zurück. Er hält den Marquis für Madame’s Geliebten (nichts ungewöhnliches in den Adelskreisen des 18. Jahrhunderts, deren Ehen zumeist aus wirtschaftlichen und politischen Gründen geschlossen wurden).
Die beiden lustwandeln im Garten und geben sich nach und nach der Kunst der Verführung und dem Genuss der Liebe hin. Als der Morgen graut und das Haus erwacht, muss der Marquis gehen. Draußen begegnet er dem eigentlichen Geliebten der Gräfin, der ihm die Intrige eröffnet: der junge Marquis war Teil einer Inszenierung, in der er den Geliebten dem Gatten nur vorspielen sollte. Dass es in der Nacht anders kam, weiß nur die Gräfin. Und sie hat alle zum Narren gehalten: den Gatten (der nun den falschen für den Geliebten hält), den Geliebten (der glaubt, dass in der Nacht nichts passiert sei) und den jungen Marquis (der nur eine Rolle spielte). Der Autor der Geschichte scheint keine Partei ergreifen z wollen, die letzten Worte des jungen Marquis lauten:“Ich suchte nach der Moral dieses ganzen Abenteuers und... fand keine.“

     
 

Baron Vivant Denon
Vivant Denon entstammt einem alten burgundischen Adelsgeschlecht. Als junger Mann kommt er an den Hof Ludwigs des XV. und ist wegen seines Charmes und seiner hervorragenden Umgangsformen der Liebling der Damenwelt.
Als Geheimdiplomat im Auftrag des ancien régime bereist er die Welt, während in Frankreich die Revolution ausbricht. Zurückgekehrt gelingt es ihm, seine konfiszierten Güter wiederzubekommen. Auf Gemälden aus dieser Zeit sehen wir einen gutaussehenden, freundlichen Mann dessen ruhige Gelassenheit noch Jahrhunderte später etwas von der Ausstrahlung erahnen läßt, die Napoleon Bonaparte später dazu bewogen haben mag, den über Fünfzigjährigen auf seine Feldzüge mitzunehmen, wo er dem Kaiser zu Pferd ins Schlachtengetümmel folgt und unerschrocken als Zeichner alles festhält, was ihm wichtig erscheint. Seine Aufgabe ist es außerdem, in den besiegten Städten Kunstwerke auszuwählen, die nach Paris gebracht werden, zu dessen Generaldirektor der Museen Denon ernannt wird.
Nach dem Sieg der Alliierten muß er freilich mitansehen, wie die Kunstwerke wieder den Rückweg in ihre Ursprungsländer antreten. Er beschließt seine Tage in einem geräumigen Haus in Paris, umgeben von den Erinnerungen an ein ereignisreiches Leben. Trotz zahlreicher Zeichnungen und Gemälde, die er angefertigt hat, ist die Novelle „Nur diese Nacht“ sein einziges literarisches Werk. Man könnte vermuten, daß er darin eine Episode aus seiner Jugend festgehalten hat, die auf ihn starken Eindruck gemacht hat.


Natalie Knapp

 

 

 

 
  Die Texte
Vivant Denon- Pascal Quignard- Sybille Berg
 
     
 

Der Novellentext (1777): Ausgangsort mit Zwischenräumen
....öffnet dem heutigen Leser einen Zugang zur galanten Umgehensweise des 18. Jahrhunderts. Wir spüren untergründige Sinnlichkeit in der höflichen Konversation zwischen den beiden Protagonisten, die uns an die Theaterstücke von Marivaux erinnert, an die preziösen Ornamente in der Musik von Couperin und an die angedeuteten Gesten und zierliche Körperhaltungen zwischen Abwehr und Hingabe in der Bildsprache von Watteau. Es ist dies ein permanentes Balancieren zwischen wirklicher und möglicher Bedeutung von Gesten, Handlungen, Sätzen.


Johannes Blum

   
 

Pascal Quignard (geb. 1948) aus: Tous le Matins de monde
Quignard erzählt von dem, was hinter den Klängen ist. In Tous le matins de monde (der literarischen Vorlage für den Film „die siebte Saite“) über den Meister der Gambe Sainte- Colombe führt er uns von der Oberfläche der Eloquenz und Eleganz französischer Barockmusik in die Tiefe des Umgangs mit Klang und Musik, die unabhängig von musikgeschichtlichen Epochen oder Stilen existiert: Diese Texte erzählen vom unaussprechbaren Wesen der Musik selbst, von dieser mysteriösen Sprache, die uns tiefer anrührt, als das Wort es vermag und die doch in dieser Direktheit letztlich rätselhaft bleibt, auch wenn es vieles gibt, was getan werden kann, um sich ihr zu nähern. So wird eine musikalischen Thematik aus dem 18. Jahrhundert verwendet, um etwas allgemein Gültiges zu benennen, zu dem in den verschiedenen Jahrhunderten und Kulturen unterschiedliche Wege führten.

   
 

Jenseits der kulturellen Kulissen- was die Texte verbindet:
Es geht hier neben Genuß, Eleganz und Verführung um Macht und Eitelkeit und um die Angst, durch echte Intimität verwundbar zu werden. Von dieser in der eleganten Sprache der Novelle zwischen den Zeilen immer wahrnehmbaren Verletzbarkeit erzählt in knapper, unbarmherziger und sehnsuchtsvoller Sprache Sibylle Berg (geb.1962):
Hier ist die Sehnsucht präsent im Kreis der Wiederholungen moderner Kommunikationsgesten: Die Liebhaber wechseln, die Jahre vergehen, die Enttäuschung wird zum Ritual, durch die Bekanntheit des Ablaufs scheint sich im Rückblick mehr Distanz zum Geschehen einzustellen...doch hinter all dem sogenannten Erwachsenwerden und Illusionsverlust in der modernen Gesellschaft wartet eine ewige Sehnsucht, die durch den Versuch einer verstandesmäßigen Einordnung nicht gebannt werden kann.
So läßt uns die Liebe im 20. Jahrhundert ebenso ratlos, beglückt und verwundet zurück wie im 18.- andere Dinge werden gesagt oder gedacht um nicht dort verloren zu bleiben wohin es uns immer wieder magisch anzieht, aber die Anziehung der Liebe war immer da und wird immer bleiben: rätselhaft und unwiderstehlich.

 

 

 

 
  Die Musik
Francois Couperin- M.de Sainte- Colombe-Lee Santana
 
     
 

Französische Barockmusik
Dem breiteren Konzert- und Theaterpublikum in Deutschland ist die Kammermusik des französischen 18. Jahrhunderts noch weitgehend unvertraut. Durch die sehr reduzierte Besetzung ist sie in großen Konzertsälen heute schlecht aufführbar, anders als etwa die Kammermusik oder Kantaten von Bach oder Händel, die sich in einer mittleren Besetzungsstärke bewegen, die dem Konzertbesucher vom Klangvolumen her z.B. aus der romantischen Kammermusik vertraut ist. Ebenso wie die französische Sprache, die überall gesprochen wurde, war französische Musik jedoch im 18. Jahrhundert omnipräsent und beeinflußte die ganze Welt.
Die Eleganz, das Preziöse und Charmante der französischen Komödien und Bonmots finden wir auch hier: in wenigen Takten werden z.B. von Jacques Martin Hotteterre Personen des Hofes portraitiert oder Francois Couperin thematisiert in seinen Pièces de Clavecin allseits bekannte Tanzformen in kleinen Charakterstücken, die man als Mitglied des Adels und der „guten Gesellschaft“ auf dem Cembalo spielte: ähnlich wie das Tanzen des Menuetts gehörte ein musikalisches Grundwissen dazu, um sich auf dem glatten Parkett in Versailles bewegen zu können.


Jeremias Schwarzer

     
 

Ein permanenter Subtext: Ornamentik in französischer Barockmusik
Die Verzierungen spielen in der Musik des französischen Barock eine zentrale Rolle. Die vielen verschiedenen Zeichen für die verschiedenen Triller, Schleifer, Vorhalte usw. bilden einen Subtext, der genauestens befolgt werden muß, um die Atmosphäre der Komposition zum Leben zu erwecken. Anders als in anderen Stilbereichen, wie z. B. bei Vivaldi oder Händel, wo die Verzierungen im Augenblick der Aufführung improvisiert werden, sind sie hier in jeder Komposition genauestens vorgeschrieben. Eine vergleichsweise einfache Melodie, Phrase oder Tanzweise wird so durch die Ornamentierung unendlich verfeinert, verzögert, reflektiert...
So entsteht Musik, in der die Delikatesse der Ausführung in den Notentext mit einkomponiert ist. Ähnlich wie in einem Gewebe aus feinster Spitze wird das Material durchscheinend gemacht und beginnt zu leuchten in feinsten Verästelungen von Klang und Stille...

 
     
 

M. de Sainte- Colombe,
über dessen Lebensumstände und Lebensdaten so gut wie nichts bekannt ist, lebte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Durch sein Werk beeinflußte er die nachfolgenden Generationen von Musikern sehr stark, unter ihnen Marin Marais. Es wird angenommen, daß er aus religiösen/spirituellen Gründen kein Amt am Hofe innehatte- Wissenschaftler vermuten, daß er wie Pascal und Racine Mitglied der Gemeinschaft der Jansenisten war, die die augustinische Gnadenlehre vertraten und von den Jesuiten deswegen verfolgt wurden. In seiner Musik läßt sich durch die stilistische Oberfläche hindurch ein Vertiefen in den Klang der Gambe wahrnehmen,die durch Mittel der Kunst zu einer Natürlichkeit vorzudringen in der Lage ist, wie sie sein Hörer Pascal Quignard beschreibt: Einer seiner Schüler sagte, es gelänge dem Meister, alle Tonfälle der menschlichen Stimme einzufangen: vom Seufzer einer jungen Frau zum Aufschluchzen eines alten Mannes, vom Kriegsschrei des Henri de Navarre bis zur Süße des kindlichen Atems, vom hemmungslosen Gebrüll, zu dem unser manchmal die Lust bringt, bis zur fast stummen Würde, mit wenigen schmalen Akkorden kaum gestützt, eines Mannes der in sein Gebet versunken ist.

 
     
 

Alte und Neue Musik
Neue Musik, die aus französischer Barockmusik heraus führt und wieder in diese eintaucht, braucht auf diese bezogen dieselben Qualitäten, die die Texte von Quignard und Berg mit der Novelle des Baron Denon verbinden: Nicht zugedeckt oder erklärt werden dürfen die absichtsvollen Zwischenräume, die der erfahrene Erzähler öffnet, vielmehr geht es darum, die barocken Räume zum Ort werden zu lassen, an dem Vergangenheit und Gegenwart in der Wahrnehmung verschmelzen können und wir uns nicht mehr in einer vertrauten „historischen“ oder „modernen“ Betrachtungsweise definieren und damit sicher fühlen können.

 
 

 

 

 
  Lee Santana (geb.1959)
   
 

behandelt in seiner Musik die barocken Instrumente klanglich als das, was sie sind: die „neue“ Musik ist nicht sofort an anderer Klanglichkeit identifizierbar, unmerklich führt uns der erfahrene Lautenist von vertrautem „altem“ Terrain in Klangbereiche, in denen wir uns stilistisch erst einmal nicht orten können. Santana benutzt alte Tänze genauso wie barocke Sonatenformen, seine harmonischen/modalen Modelle und Verfahrensweisen lassen uns als Hörer jedoch in einen Zustand abgleiten, wo wir nicht mehr genau wissen, wer wir sind: was macht diese Tonleiter da, ist das nicht irgendwie Blues? Und war das nicht eben noch „Barock“? Aber wo sind wir jetzt? Und wie lange schon?

 

 

 

 
 

Zusammenspiel von Text und Musik
Die Sprache der Novelle lebt von zarten Andeutungen, Mehrdeutigkeiten und Auslassungen.
Ihre Leerstellen beflügeln die Phantasie des Lesers und lassen ihn unmerklich Teil der Geschichte werden. Eine ideale Grundlage um einen Abend zu gestalten, bei dem Sprache und Musik ineinandergreifen, auf je eigene Weise die Erzählung forttragend. Es ist nicht nur der Inhalt der Geschichte, der fasziniert, es sind vor allem ihre Leichtigkeit und ihr Rhythmus: ihr Stocken und Fließen, ihre Wellen und Strudel. ..Keine der beiden Ausdrucksformen soll die andere illustrieren oder überlagern. Vielmehr werden Text und Musik gemeinsam ins Erzählen kommen und die Einbildungskraft des Zuschauers auf verschiedene Weise aktivieren. Es werden unterschiedliche Wahrnehmungszentren angesprochen und damit all die Erinnerungen freigesetzt, die dort gespeichert sind.

 
 

 

 

 
 

Szenische Umsetzung
Mittelpunkt des Geschehens ist ein Sofa. Wir werden die Geschichte aus der Perspektive des gealterten Marquis erzählen, der auch der Baron Vivant Denon selbst sein könnte. Er ist etwa 50 Jahre alt, charmant, mächtig, auf der Höhe seines Einflusses und kann dennoch diese eine verwirrende Liebesnacht aus seiner Jugend nicht vergessen. Auf der Bühne sind außer ihm drei Musiker gegenwärtig: eine Frau und zwei Männer. Sie erinnern an die drei weiteren Mitspieler des Verführungsreigens: Die Gräfin, ihren offiziellen Liebhaber und ihren Ehemann. Der Marquis erzählt seine Geschichte mit Hilfe ihrer Musik, er verirrt sich in ihren Kompositionen, lässt sich von Klängen verführen, wird inspiriert und antwortet mit Assoziationen zur Musik ...Es gilt der Versuch, die Struktur der Liebesbeziehungen auf der Bühne sichtbar werden zu lassen: Anziehung und Abstoßung, Verwirrung und Kalkül. Tonfälle kristallisieren sich heraus, Passagen werden wiederholt, treffen auf andere, neue Bedeutungen. ..
Der Marquis hat viel erlebt. Seine Geschichte verwischt Zeitgrenzen und lässt die Jahrhundert-Abstände verfliegen. Sie ereignet sich neu in jedem Augenblick in dem sie erzählt und gehört wird: an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit, von einem bestimmten Publikum, als eine Liebesgeschichte zwischen Text und Musik.

 
     
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